Aber der Reihe nach:
Am Abend des 18. Mai sind wir abends natürlich noch steil gegangen. Es war schon dunkel, als wir Adams Morgan enterten.
Das Bier floss wieder in Strömen und auch die Tanzfläche blieb nicht unbehelligt.
Gegen 3 Uhr nachts, als die Clubs alle Partygänger auf die Straße würgten, nahm ich die Gelegenheit war, nach Deutschland (dort: 9:00 Uhr morgens) zu telefonieren und mein Wohlbefinden bekannt zu geben.
Gegen halb 4 waren wir zuhause. Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr verfolgten wir auf Einladung der Deutschen Botschaft das Bundesliga-Finale im Fernsehen.
Im Anschluss bekräftigten wir offiziell die WP-FG Freundschaft im Presseraum.
Danach ging es zu einem Abstecher auf den Campus der Georgetown- Universität, wo zur Zeit die Verabschiedungsfeier (Graduation) der Absolventen stattfand.
Der WP war einer der wenigen, die keinen Abschluss vorweisen konnten. Zumindest stand er unter Polizeischutz, auch wenn der im Hintergrund erkennbare Officer die Zügel lang ließ.
Dann ging es runter zum Potomac, im Hintergrund ist übrigens das Watergate- Gebäude mit seiner runden Außenfassade zu erkennen.
Auf dem Potomac wurde ein Drachenbootrennen veranstaltet. Der WP dachte daran, dass auch er sich eigentlich vorgenommen hatte, während seines USA- Aufenthaltes regelmäßig Sport zu treiben. Es blieb allerdings beim Vorsatz.
Zum Ausgleich kaufte er sich erstmal eine CD.
Zuhause angekommen, wurde erstmal die Glotze angeschmissen, es gab Amateur-Videos mit lustigen häuslichen Unfällen (WP: "Ey, das kann nicht wahr sein, was die mit den Tieren anstellen, da hätte in Deutschland schon längst die Tierschutzbehörde eingegriffen!"- Da pickte gerade ein forsches Huhn im Hintern einer Hauskatze rum, die noch überlegte, ob sie das jetzt cool finden sollte).
Da uns ein Abend im Keller nicht zusagte, gingen wir abends wieder steil. Das geht natürlich nicht ohne Geld.

Aber die Investition sollte sich für den WP lohnen.

Leider fuhr nachts um drei kein Bus mehr. Auch die Taxen fuhren alle vorbei, so dass wir über eine Stunde nach Hause laufen mussten und wieder erst um kurz vor vier ins Bett fielen.

Heute werden wir kein Bier trinken. Zumindest nicht vor heute abend.
Lehre des Tages: Das hiesige Bier ist es nicht wert, das Auto stehen zu lassen.
Euer FG
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen